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Platforms-Wettbewerb ohne Python
Da einzig die Zope-Community ein Wettbewerbs-Team für den Platforms-Wettbewerb anmeldete, wird der Wettbewerb nun ganz ohne Python-Web-Frameworks stattfinden.
Der vom Heise Verlag, der Freien Universität Berlin und Linux Business Campus e.V. organisierte Wettbewerb soll einen Vergleich zwischen Web-Frameworks ermöglichen, die auf Java EE, .NET/ASP, PHP, Perl, Python oder Ruby-on-Rails basieren. Der Wettbwerb findet vom 25. bis 27. Januar im Rahmen der "Open Source Meets Business Conference" in Nürnberg statt. Jeweils drei Teams pro Programmiersprache sollen mit unterschiedlichen Frameworks innerhalb von 30 Stunden eine vorgegebene Webapplikation entwickeln. Da sich aus der Python-Welt jedoch nur ein Zope-Team angemeldet hatte, wurde die Programmiersprache Python komplett aus dem Wettbewerb genommen. Weder TurboGears, noch Django schafften es rechtzeitig ein Team zusammenzustellen. Da auch aus der .NET und RoR-Community keine Anmeldungen erfolgten, wird der Wettbewerb nur zwischen den Java-Frameworks abaXX, Accenture und Innoopract, den Perl-basierten Frameworks Etat de Genève/Optaros, plusW und Revolution Systems sowie den PHP-Systemen Globalpark, OXID eSales und Zend Technologies stattfinden.
Christian Zagrodnick, der als Repräsentant der Python-Community versucht hat, Entwicklerteams zur Teilnahme zu motivieren, meint, dass die Python-Community eine große Chance verpasst hat, ihre Leistungsfähigkeit einer breiten geschäftsorientierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Leider sahen die Wettbewerbsbedingungen vor, dass sich pro Programmiersprache drei unterschiedliche Frameworks an dem Wettbewerb beteiligen müssen.
Das Zope-Team, das sich zur Teilnahme angemeldet hatte, war hochkarätig besetzt, sodass man sich für Zope gute Chance ausrechnen durfte. Es bestand aus Martijn Faassen, Philipp von Weitershausen und Christian Theune. Ganz ohne Zope wird der Wettbewerb jedoch nicht verlaufen, da die Website des Wettbewerbs www.plat-forms.org mit Plone läuft.
Obwohl lediglich drei Sprachen gegeneinander antreten, sind die Organisatoren der Meinung, dass der Wettbewerb seinen Zweck erfüllen wird. Etwas seltsam mutet es jedoch an, dass mit Zend, Optaros und Accenture die Gold- und Silber-Sponsoren des Wettbewerbs selbst am Wettbewerb teilnehmen.